Die Unwetter-Katastrophe & die Elementarschäden-Versicherung (Teil 4)

Beim Kauf eines Hauses übernimmt man ja automatisch auch die bestehende Wohngebäudeversicherung, so auch in meinem Falle. Das Objekt war bei der HUK24 versichert worden vom Vorbesitzer und dieser hat auf dem Versicherungsantrag so ziemlich alles angekreuzt, was man ankreuzen konnte. Also waren glücklicherweise auch Elementarschäden versichert, so das ich unmittelbar eine Schadensmeldung an die Versicherung gegeben hatte.

Etwa zwei Wochen nach dem Unwetter hatte ich eine Malerfirma im Haus, die auch solche Feuchtigkeitsschäden saniert und die haben sich den Schaden angeschaut und mir ein Angebot über die Tätigkeiten gemacht, die nach derer Sicht anfallen. Das war ne Menge. Denn theoretisch sollte überall der Estrich raus und damit auch die Fliesen in den anderen Räumen.

Die Versicherung forderte von mir auch Bilder etc. und nachdem ich das alles übersandt hatte (mitsamt dem Angebot der Malerfirma), entschied man sich dazu, einen Gutachter zu entsenden. Okay, kein Problem. Die Wasserschäden sind ja noch gut genug sichtbar, auch wenn ich zwischenzeitlich mit tatkräftiger Hilfe von Sabine den Laminatboden mitsamt Dämmung aus dem Partykeller gerissen hatte. Das war auch notwendig, denn darunter stand das Wasser nach wie vor.

Irgendwann kam dann auch endlich der Gutachter und schaute sich alles an. Er ließ vor Ort nicht so richtig durchblicken, wie er das mit dem Schaden so sieht und hatte auch Zweifel daran geäußert, das das Wasser durch die Kellereingangstüre ins Haus gekommen sei. Ganz unrecht hat er nicht, denn auch ich habe keine Ahnung, wie das Wasser ins Haus gekommen ist – als ich kam, war das Wasser schon da. Und ich hab es definitiv nicht eingeladen. Aber eine andere Erklärung dafür hatte ich jedenfalls nicht (und auch nicht der Vorbesitzer vom Haus).

Natürlich hatte der Vorbesitzer und ich, als wir gemeinsam im Keller auf Ursachensuche waren, verschiedene Theorien und Vermutungen aufgebaut. Einige davon konnten wir direkt wieder verwerfen, andere erschienen uns wiederum sehr naheliegend. Aber letztlich sind wir beide keine Sachverständigen und ich selbst bin in dem Thema auch nur Laie. Naja, vielleicht nicht mehr ganz, aber sicherlich von einem Gutachter-Knowhow weit entfernt. Und der Job des Gutachters ist nun mal auch, die Ursache festzustellen. Denn davon hängt ja auch ab, ob die Versicherung zahlt oder nicht.

Der Gutachter ging und ließ mich erstmal im Ungewissen. Und auch die Versicherung rührte sich nicht. Erst nach fast zwei Monaten nach dem Besuch des Gutachters kam dann von der Versicherung endlich eine Reaktion. Der Schaden wird übernommen. Der Gutachter hatte sich allerdings, wie ich gesehen hatte, ganz schön Zeit mit dem Bericht an die Versicherung gelassen, so das die HUK24 in Sachen der Dauer nicht ganz so viel Schuld trifft (wenngleich Sie den Gutachter beauftragt hat und sich die lange Zeit letztlich also dennoch zurechnen lassen muss, jaja, die Juristin kommt bei mir wieder durch …..).

Nicht so prickelnd fand ich irgendwie die Abrechnung. Der Gutachter kam auf eine Summe zur Behebung der Schäden von etwa 6.000 EUR, die Versicherung hat sich das auf 4.000 EUR schöngerechnet. Aber letztlich war und ist es für mich okay gewesen, denn das meiste mache ich selbst und mit dem Betrag kann ich in der Tat die Unwetterschäden im Keller beseitigen. Irgendwann jedenfalls.

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