Auf vom Allgäu nach Österreich! (27.4.13)

Nach der Sonderprüfung haben wir den Rest des ersten Tages damit verbracht, unser erstes Etappenziel zu erreichen: Irgend einen Ort in der Nähe bei Salzburg in Österreich

Also auf quer durch Bayern, um Österreich zu erreichen. Das hat eigentlich weitestgehend auch sehr gut funktioniert, aber mal wieder alles länger gedauert als gedacht. Außerdem gab es dann kurz vor der Grenze das Problem, das auf unseren Straßenkarten Straßen eingezeichnet sind, die es nicht gab oder Straßen vorhanden waren, die auf unseren Karten nicht existent waren. Ich habe keine Ahnung, in welchem Antiquariat unser Navigationsteam diese Karten aufgetrieben hat, aber das war nun mal das Material, mit dem wir arbeiten mussten.

Auf einem Parkplatz einer Firma haben wir dann angehalten, um das Kartenmaterial erneut ausführlich zu studieren bzw. um uns zu orientieren. Da uns (oder besser: dem Navigationsteam) nicht wirklich gelang, fragten wir jemanden von der Firma, der gerade Pause machte und sich auf dem Parkplatz aufhielt. Er war Koch in der Kantine der Firma und hat uns bereitwillig weitergeholfen. Es ging also weiter und schon kurz darauf haben wir dann endlich auch Grenze nach Österreich passiert.

Eine Aufgabe aus dem Roadbook lautet: Wir müssen vom Grenzschild und unserem KOMPLETTEN Team ein Foto machen als Nachweis, das wir diese Grenze passiert haben. Wie gut, das es heutzutage selbst auslösende Kameras gibt. Also schnell angehalten, Foto gemacht und weiter ging es durch Österreich.

Ein wenig Verwirrung sorgte die blaue Beschilderung der Straße mit dem Hinweis „Mautfrei“. Nach einer kurzen Befragung der örtlichen Tankstelle war aber schnell klar: Das ist keine Autobahn und wir dürfen diese Straße auch offiziell nutzen. Denn das Regelwerk besagt, das wir Autobahnen generell nicht benutzen dürfen (egal ob Mautfrei oder nicht). Es konnte also weiter gehen auf dieser Strecke.

Nach einiger Zeit sind wir dann in St. Johann/ Tirol angekommen und haben dort dann einen Bauernhof angefahren mit „Zimmer frei“-Schild. Allerdings war da dann doch kein Zimmer mehr frei, weil der Bauer gerade renovierte und deswegen gar kein Zimmer frei sind. Er hat aber das Schild nicht abgehangen. Na Super. Aber er gab uns einen Tipp, bei welchem Bauernhof wir vermutlich ein Zimmer bekommen sollten.

Maria, die Vermieterin, war erst gar nicht begeistert, als Sie hörte, das 6 Leute spontan übernachten wollen – und das auch nur für eine einzige Nacht. Nach ein wenig hin und her, unserem Verzicht auf Frühstück und Bettzeug („Wir nehmen unsere Schlafsäcke“) war es dann gar kein Problem und der Zimmerpreis mit 10 EUR pro Person lag sogar noch 1,11 EUR unter unserem Maximalbudget von 11,11 EUR pro Nacht. Prima, gebucht!

Wir sind dann noch im Ort was Essen gefahren (sehr sehr lecker, super nett auch die ganzen Leute und die Gesichter waren immer sehr köstlich, als Sie erfahren haben, das unser Ziel Jordanien ist <g>),

Danach ging es wieder zurück zum Bauernhof, wo wir uns gegen 21 Uhr wieder niedergelassen haben. Wir haben dann noch ein wenig Planung für den nächsten Tag betrieben und Guido hat ein wenig Gitarre gelernt, denn das ist sein Musikinstrument, was wir am Start erhalten hatten. Er muss „Bruder Jakob“ auf der Gitarre spielen (nur die erste Strophe), der Rest des Teams darf das ganze singen.

Wer jetzt lacht und meint, die Aufgabe ist schon ganz ordentlich, der darf sich in den nächsten Tagen beim Lesen des Blogs erfreuen. Die Aufgabe zieht noch ein wenig mehr nach sich. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Morgen soll es um 7 Uhr dann losgehen. Mal sehen, ob wir das so schaffen. Ziel ist, Österreich hinter uns zu lassen und Ungarn am gleichen Tag zu erreichen.

Bei diesem Text handelt es sich um einen Einblick in mein Buch „Die Allgäu-Orient Rallye 2013“. Das komplette Buch kannst du direkt hier bei mir unter diesem Link bestellen – auf Wunsch wird dein Exemplar auch handsigniert.
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