Ela’s Wunderbar entsteht – (m)ein Partytempel (Teil 1)

Natürlich hatte und habe ich gewisse Ansprüche an meinen neuen Partytempel. Denn wer mich kennt, der weiß: Ich mag es, auf Partys zu gehen und zu tanzen. Entsprechend muss also der Sound stimmen – aber nicht nur. Mir ist auch das Ambiente und vor allem das passende Licht sehr wichtig. Sonst kann ich mich auch in’s Wohnzimmer stellen, meine Boxen aufdrehen und zu weißem Licht ein bisschen abtanzen. Aber nicht so für meinen Partytempel.

Tag 1:
Nachdem der Vinylboden erfolgreich verlegt wurde, fehlten noch die Randleisten. Diese hatte ich aber nicht gekauft, denn dort wollte ich stattdessen Kabelkanäle verlegen. Genau – Kabelkanäle statt Randleisten 🙂

Denn ich habe ja einiges noch vor, wofür ich Leitungen ziehen muss. Die Kabelkanäle ersetzen wunderbar die Randleisten und stören nicht. Nun ja. Eigentlich nicht. Aber nachdem ich alle Kanäle festgeschraubt hatte, kam mir eine Idee. Ich hatte für das Wohnzimmer LED-Profile gekauft, die leicht abgerundet waren. Allerdings habe ich für das Wohnzimmer umgeplant, so das diese Profile dort gar nicht mehr benötigt werden. Aber Sie passten hervorragend anstelle der Kabelkanäle auf den Boden. Und LED-Stripes hatte ich ja auch noch.

Also die Kabelkanäle etwas nach oben versetzt, die LED-Profile darunter auf den Boden gelegt und dann die LED-Bänder rein. Was soll ich sagen – es ist perfekt. Beim Heimkino kann man schön abgedunkeltes blau z.B. auf den Boden scheinen lassen, während man bei Party’s entsprechend die LED’s zur Musik mitlaufen lässt. Eigentlich sollten die LED’s an die Decke, nun ja, aber das bleibt jetzt so. Muss ich für die Decke halt neue LED-Bänder kaufen. Wenn da denn überhaupt LED-Bänder hinkommen – bei meiner Planung weiß ich manchmal selbst nicht, ob das am nächsten Tag noch stand hält 🙂

Tag 2:
Zwei Lampen mussten für die Heimkino-Installation von der Decke weg, denn sonst war der Weg zwischen Beamer und Leinwand „versperrt“. Außerdem störten die Lampen dort, schließlich ist eine Kellerdecke doch etwas tiefer als bei normalem Wohnraum und man würde sonst gegen die Lampen laufen.

Der Vorbesitzer hatte hier (Steh)tische stehen – bei mir waren diese nicht mehr eingeplant. Also schnipp, schnapp – Kabel ab und weg mit den Lampen. Es stellte sich allerdings heraus, das da keine 230V aus der Decke kommen, sondern nur Niedrigstrom mit 12V und irgendwo in der Wandverkleidung sitzt der Trafo. Nun ja, das ist irgendwie doof, weil eigentlich wollte ich dort den Strom für die Decken-LED-Bänder abgreifen. Hmmmm. Das fällt erstmal aus, denn bisher habe ich keine Ahnung, wo die Trafo’s sitzen – es gibt sehr viel Holzverkleidung hier in diesem Raum. Sehr sehr viel. Also muss ich wieder umplanen. Hmpf.

Tag 3:
Heute soll es an den Sound gehen. Theoretisch sowohl für Kino als auch für Partys. Aber als ich die Soundanlage gekauft hatte, hatte ich das Heimkino nicht eingeplant. Jetzt habe ich hier eine Dolby Surround 5.1 Anlage von früher (aus dem Haus mit meiner Ex), eine neue Hifi-Anlage (kurz vor dem Unwetter 2021 für den Partykeller gekauft) und eine Soundbar (auch von früher) rumstehen, die ich verwenden kann. Da ich die 5.1er eher für den Kinosound sehe, habe ich also die im Sommer gekaufte Soundanlage ausgepackt, angeschlossen, mit Bluetooth gekoppelt und Play gedrückt. Nun ja, was soll ich jetzt dazu schreiben….
Mein Handy spielte die Musik auch ab und war per Bluetooth gekoppelt. Aber es war einfach nur Stille. Hmpf. Okay, vielleicht mag das Teil es nicht, wenn man nur eine Box testweise anschließt. Und siehe da, kaum ist die zweite Box angeschlossen, kommt auch der Sound. Aber nur auf der zweiten Box. Äh? Ein Blick auf die Verkabelung löst das Dilemma und nun gibt’s von rechts und links was auf die Ohren. So muss es sein.

Im Partykeller gab es schon eine Lautsprecherverkabelung und so habe ich die Boxen, die ich testweise angeklemmt hatte, abgeklemmt, an den finalen Standort gebracht, dort angeklemmt und es gab den erneuten Test. Es funktionierte immer noch mit der bestehenden Lautsprecherverkabelung, die schön ordentlich hinter der Holzverkleidung verläuft. Prima.
Allerdings können 120Watt gefühlt ganz schön leise sein :-), aber es reicht erstmal. Ich habe noch etwa eine halbe Stunde alle möglichen Musikstücke auf voller Lautstärke abgespielt und ich bin mit dem Sound und der Qualität grundsätzlich aber zufrieden. Nur ob mir die Lautstärke dauerhaft so reichen wird? Ich bin mir noch unsicher.

Trotzdem heißt es erstmal: Wieder eine Baustelle abgehakt.

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