(M)ein Jahresrückblick 2020 (4. Quartal)

Zu Beginn des 4. Quartals ging es erstmal mit ernsten Dingen zur Sache. Denn in der dritten Oktoberwoche war mein Termin in der Klinik. Natürlich hätte ich das noch alles absagen können, aber um es kurz zu machen: Ich habe es durchgezogen, wie auch hier im Blog ausführlich zu lesen ist (Teil 1 / Teil 2/ Teil 3).

Nach der OP war ich für knapp zwei Wochen dann doch erstmal ganz gut mit mir selbst beschäftigt im Rahmen des Heilungsprozesses. Aber ich würde es jederzeit wieder machen.

Beruflich komme ich dafür gerade nicht ganz so gut weiter – es ist einfach so, das es nicht einfach ist. Weil einfach nicht immer einfach ist. Ich fühle mich auf der Post wohl, die Kunden mögen mich (jedenfalls die meisten) und ich mag auch die Kunden (jedenfalls auch hier die meisten). Aber Teilzeitjobs im Büro oder Marketing oder so, das ist echt nicht einfach. Erst recht nicht im Jahr 2020 mit Lockdown, Rezession, Virus-Mist und so. Und ob ich ins Büro will ….. so ganz hundertprozentig sicher bin ich mir da ja irgendwie gar nicht…..

Ich bin nach langer Überlegung dann dazu gekommen, mit dem Schreiben Geld zu verdienen. Und deswegen gibt es diesen Blog jetzt. Gestartet im Dezember, aber nur vorsichtig beworben von mir. Trotzdem teilweise bis zu 100 Besucher am Tag zu Beginn. Das freut mich. Es ist im Hintergrund viel Arbeit und es gibt auch noch viel zu machen, aber für mich steht fest, das ich im Bereich des Bloggens noch ein bisschen mehr machen will.

Dann gibt es auch noch andere Projektideen. Aber wie das immer so ist im Leben, irgendwie muss auch Geld verdient werden. Also gibt es für mich immer die Fragestellung, wie verdiene ich bei den Ideen das Geld. Nicht nur der Aufwand muss sich rechnen. Es muss auch Geld für das Nutella auf’m Brot übrigbleiben. Und ein Kilopreis von 5 EUR und mehr ist leider mittlerweile im Handel normal bei Nutella…
Manchmal fehlt mir dann auch ein bisschen der Elan und Ansporn bei den Ideen – oder auch einfach nur eine zweite Person, mit der ich mich auf Augenhöhe austauschen kann. Die meine Ideen genauso kritisch hinterfragt wie ich es bei anderen machen würde. Oder mir weitere Potenziale und Möglichkeiten aufzeigt (wenn Sie denn da sind).

Aber ich habe früher auch das ganze alleine geschafft. Aus einem 1-Mann-Webhosting-Unternehmen ist heute ein börsennotiertes Weltunternehmen mit über 30,000 Mitarbeitern geworden. Und aus einem 2-Mann-Telekommunikations-Unternehmen ist heute ein führender Vorlieferant mit knapp 15 Mitarbeitern für deutsche Telco’s geworden. Ja, ich bin aus allen Unternehmen ausgestiegen und nicht mehr beteiligt. Beides ist auch nicht mehr „meine Welt“, d.h. in den Bereichen möchte ich mich eigentlich nicht mehr selbständig machen.

Mal sehen, was 2021 so bringt. Aber ich verspüre in mir einen ziemlichen Drang, wieder deutlich mehr bewegen zu wollen als nur Briefe, Päckchen und Pakete. Aber ich fürchte auch, bei der einen oder anderen Idee werde ich Unterstützung benötigen. Und ich weiß bei einigen Dingen noch nicht, ob und wenn ja, wer in meinem Umfeld geeignet ist, mich zu unterstützen. Ganz losgelöst von der Frage, ob die Person das machen würde …..

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