(M)ein Jahresrückblick 2020 (2. Quartal)

Mit gemischten Gefühlen habe ich dann Ende März die Klinik verlassen und bin sozusagen auf den Punkt genau im April zuhause gewesen. Mitten im Lockdown. Keine Restaurants offen. Keine Geschäfte offen. Das öffentliche Leben stand quasi still. Und ich, die soziale Kontakte liebt. Gerne unter Menschen ist. Plötzlich allein zu Hause – quasi wie Kevin…..

Ich hatte große Angst davor, aus der Klinik heim zu gehen. Denn in der Klinik hatte ich durch die Mitpatienten ein soziales Umfeld, das gabs durch den Lockdown zuhause quasi nicht. Doch gute Freunde helfen einem auch in diesen Zeiten weiter und so gab es hier mal Spaziergänge durch Felder, da mal ein Treffen mit einer Freundin bei mir zuhause oder auch einen Ausflug per Pedes in den McDrive. Also ich kam mir schon was komisch und irgendwie auch beknackt vor, zwischen den Auto’s am McDrive Schalter meine Bestellung aufzugeben bzw. abzuholen. Aber es ging ja nicht anders. Und irgendwie hatte es auch was.

Meine Freundin und ich haben uns auch sehr oft gesehen, denn Sie hat die Klinik fast zeitgleich wie ich auch verlassen und war noch nicht im Job. Wir hatten also beide Zeit, um beispielsweise das erste mal im Leben einen Film im Autokino zu schauen (es waren übrigens die Känguru Chroniken). Tatsächlich war meine Angst, in diesem Lockdown nach Hause zu gehen, unbegründet, wie ich hinterher feststellen musste. Mit der richtigen, eigenen Organisation und guten Freunden (und davon brauchte es bei mir nicht viel) kann man auch eine solche Zeit sehr gut überstehen.

Im Juni bin ich mit meiner Freundin sogar eine Woche in den Urlaub gefahren. Aufgrund der Situation haben wir uns für einen innerdeutschen Urlaub entschieden und es ging in den Schwarzwald. Das Wetter hat sogar mitgespielt und wir haben die Woche zu zweit sehr genossen.

Nach einem turbulenten ersten Quartal war das zweite Quartal für mich dann insgesamt deutlich ruhiger und ausgeglichener. Doch ich merkte für mich, das ich dringend an mir arbeiten musste. Und zwar an verschiedenen Baustellen. Ich wollte auf jeden Fall vermeiden, das sich das Blatt wendet. Doch manche Dinge sind gar nicht so einfach.

Hier geht es zum Jahresrückblick der Monate Juli, August und September 2020.

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